Krautlaiberl aus Original Ismaninger Weißkraut

Wieder mal ein Beispiel wie vielfältig das Original Ismaninger Weißkraut eingesetzt werden kann: Für wunderbare Krautlaiberl in Kombination mit mehligen Kartoffeln.

Zutaten:
600 g mehlige Kartoffeln (Sorte Agria, gibts bei uns im Hofladen)
150 g Original Ismaninger Weißkraut (gibts bei uns im Hofladen)
100 g gekochter Schinken
1 EL Rapsöl
100 g Bergkäse
2 Eier (gibts neuerdings auch bei uns im Hofladen)
50 g Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Gewürze nach Belieben
Rapsöl zum Ausbacken
Mehl nach Bedarf (gibts bei uns im Hofladen)

  1. Kartoffeln ungeschält weich kochen. Nicht erst ausdampfen lassen, sondern sofort durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit der Küchenmaschine pürieren. Dann ausdampfen und abkühlen lassen.
  2. Das Original Ismaninger Weißkraut und den Schinken klein schneiden und beides im heißen Öl anbraten. Abkühlen lassen und den Käse fein würfeln.
  3. Die abgekühlten Kartoffeln, das Original Ismaninger Weißkraut, den Schinken und den Käse mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und pikant würzen.
  4. Hände anfeuchten und aus dem Teig Pflanzerl formen und in der Pfanne rausbraten.

Beim ersten Durchgang war der Teig noch zu batzig, deswegen hab ich viel Mehl dazu getan. Als Gewürz haben wir unter anderem Curry verwendet.
Da 150 g nur ein kleiner Teil von einem Original Ismaninger Weißkrautkopf sind, haben wir aus dem Rest noch einen feinen Krautsalat gemacht. Die Krautlaiberl eignen sich auch super um sie am Tag vorher zuzubereiten.

Wers gern vegetarisch mag, lässt einfach den Schinken weg.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Süßkartoffelplätzchen backen

Süßkartoffelplätzchen auf dem Teller

Kann man aus Süßkartoffeln Weihnachtsplätzchen backen?
Diese Frage hat Jungbauer Bernhard schon länger beschäftigt. Vorallem die schönen lilanen müssten sich doch wunderbar zum Backen eignen, so die Theorie. Aber wie setzt man das in die Praxis um? Wir bauen bei uns am Betrieb Süßkartoffeln mit weißen, orangenen und lilanen Fleisch an. Ziel war aus jeder der drei Farben ein paar Plätzchen zu backen.

Zutaten:
300 g Süßkartoffeln (gibts bei uns im Hofladen)
300 g Vollkornmehl, z.B. Roggenmehl (gibts bei uns im Hofladen)
100 g Zucker
1 Ei
1/2 Päckchen Backpulver
Zimt und Puderzucker zum Bestäuben
Apfelmarmelade (Äpfel zum Marmelade kochen gibts bei uns im Hofladen)

  1. Süßkartoffeln nach Farbe sortieren, und jede Farbe einzeln in Wasser weich kochen. Abkühlen lassen.
  2. Die abgekühlten Süßkartoffeln pürieren und mit dem Ei und dem Zucker verrühren. Mehl und Backpulver dazu und zu einem Teig verkneten.
  3. Den fertigen Teig haben wir über Nacht 24 h ruhen lassen.
  4. Teig wie bei einem Butterplätzchenteig ausrollen und immer schön viel Mehl verwenden, damit er nicht am Nudelholz festklebt. Plätzchen ausstechen und ca. 5-8 Minuten backen.
  5. Nach belieben die Plätzchen vor dem Backen mit Apfelmarmelade zusammen kleben. Hierfür vorher die Marmelade erwärmen.
  6. Die Plätzchen mit einem Puderzucker-Zimt-Gemisch einstauben.

Fazit: Die Plätzchen schmecken uns ausgezeichnet und gerade die lilanen sind echt mal was ungewöhnliches. Wir haben von jeder Farbe eine Ladung Plätzchen gebacken, also insgesamt drei Teige zubereitet. Wir sind uns einig, dass wir das nächste Mal mehr Zucker in den Teig geben werden. So kam Bauer Franz auch auf die zündende Idee, die Plätzchen mit Marmelade zusammen zu kleben, damit sie süßer werden. Weil wir heuer sehr viel Apfelmarmelade gemacht hatten, haben wir Apfelmarmelade verwendet. Es kann natürlich auch jede andere Marmelade verwendet werden.

Nun wünschen wir euch viel Spaß beim nachbacken und würden uns sehr freuen, wenn ihr uns Feedback gebt, wie das Ergebnis bei euch aussieht.

Kürbisspätzlerezept

Käsespätzle gehören zu den Lieblingsessen von Jungbauer Bernhard und Jungbäuerin Fee. Dabei variieren wir je nach Saison die Zubereitung etwas. Passend zur Jahreszeit gibt es bei uns zur Zeit die Käsespätzle mit Hokkaidokürbis. Die Zutaten hierzu gibt es fast alle bei uns im Hofladen.

Zutaten:
600 g Hokkaidokürbis (das ist ungefähr ein Hokkaidokürbis, gibts bei uns im Hofladen)
250 ml Wasser
2 Zwiebeln (aus dem Hofladen)
20 g Butter
150 g Käse zum Reiben
500 g Mehl (z. B. Roggenmehl aus dem Hofladen)
3 Eier
Muskat
Salz, Pfeffer

  1. Kürbis waschen, aufschneiden, die Kerne und den Strunk entfernen, in kleine Stücke schneiden und weich kochen.
  2. Den gekochten Kürbis in der Küchenmaschine pürieren. Wer keine Küchenmaschine oder Pürierstab hat, kann den Kürbis auch mit der Gabel zerdrücken. Dauert etwas länger, geht aber genauso. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, etwas abkühlen lassen.
  3. Während das Kürbismus abkühlt, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und goldbraun in der Pfanne mit Butter braten. Den Käse reiben.
  4. Das Mehl mit mit den Eiern, etwas Salz und dem abgekühlten Kürbismus in der Küchenmaschine zu Spätzleteig vermengen. Geht auch ohne Küchenmaschine, dann einfach alles in einer Schüssel mit einem Holzlöffel solange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen.
  5. Während der Teig ruht Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, Salzen. Dann die Spätzle in das kochende Wasser hineinreiben und etwa 2-3 Minuten kochen lassen.
  6. Mit dem Schaumlöffel Spätzle aus dem Wasser abschöpfen und in die Pfanne zu den Zwiebeln geben. Hälfte des geriebenen Käses dazu, immer wieder umrühren, damit nix anbrennt. Am Schluss den Rest des Käses dazu
  7. Guten Appetit!

Dieses Mal haben wir noch die letzten Tomaten von unseren Cocktailtomatensträuchern dazu gefügt. Dazu haben wir die Tomaten ein paar Minuten in Wasser gekocht und dann einfach zu den Spätzle und den Zwiebeln in die Pfanne gefügt.

Äpfel vom Hallerhof jetzt bei uns im Hofladen

Äpfel aus Ismaning

Wer Ismaning sagt, der denkt in erster Linie an Kraut und Kartoffeln, auf bayerisch Erdäpfel. Das ist natürlich richtig, die Gemeinde nördöstlich von der Landeshauptstadt München ist schließlich weltberühmt für sein Weißkraut der ausschließlich hier angebauten Sorte Original Ismaninger Weißkraut.

Doch Jungbauer Stephan Haller hat eine weitere Delikatesse etabliert: Seine Leidenschaft gilt den Obstbäumen. Mit viel Liebe zum Detail, Sachverstand und vorallem viel Handarbeit kultiviert er auf dem elterlichen Hallerhof tradionelle Apfelsorten.

Den Schmetterlingen gefallen die Ismaninger Apfelbäume.

Wir freuen uns sehr, dass wir nun in unserem Hofladen drei Apfelsorten vom Hallerhof anbieten dürfen:

Jonagold: Tafelapfel, Küchenapfel, mittelfestes und sehr saftiges Fruchtfleisch mit ausgewogenem, süßsäuerlichem Geschmack und hervorragendem Aroma.

Bauer Bauernhof Bäuerin Einkaufen Einkaufen auf dem Bauernhof Einkaufen beim Bauern erntefrisch Grillkartoffeln aus Ismaning Grillmeister Gärtnerei Haustiere Heu Hofladen Hofladen in Ismaning Hofladen Ismanings Hokkaidokürbis Ismaning Ismaninger Kraut Kaninchen Kartoffelblüte Kartoffelblüten Kartoffeln Kartoffeln aus Ismaning Kraut Landwirtschaft Meerschweinchen München Münchner Osten Original regional Roggen Roggenbrot Cafe Waldeck Rosenkohl Ismaning Saisonal Selbstbedienung Selbstbedienungshofladen Stroh Süßkartoffeln Süßkartoffeln aus Bayern Süßkartoffeln aus Ismaning Süßkartoffeln aus München Süßkartoffeln regional Süßkartoffeln vom Bauern Tradition Zwiebeln

Rubinola:  Tafelapfel, mittelfestes, saftiges Fruchtfleisch, süßsäuerlich mit feinem AromaPinova: Tafelapfel, Küchenapfel, sehr festes und süßes Fruchtfleisch

Pinova: Tafelapfel, Küchenapfel, sehr festes und süßes Fruchtfleisch

Kommt einfach selbst bei uns im Selbstbedienungshofladen in der Schloßstraße in Ismaning vorbei und holt euch die tollen Äpfel vom Hallerhof!

Was wir zu Feiern haben

Jungbauer Bernhard und Jungbäuerin Fee vorm Selbstbedienungshofladen

Gestern vor einem Jahr war es soweit und nach einer langen Planungs- und Vorbereitungsphase konnten wir unseren Hofladen endlich eröffnen!

Viele denken, ach, so ein kleiner Laden, der ist ja schnell mal eröffnet, aber das täuscht. Am Anfang stand die Idee, einen kleinen Hofladen zu eröffnen, aber wie sollte der aussehen? Wie groß soll er sein? Was wollen wir anbieten? Wie verpacken wir unsere Produkte? Was sind die rechtlichen Schritte? Kauft denn überhaupt heutzutage noch jemand beim Bauern? Fragen über Fragen. Dies ist nur eine winzige Auswahl davon, die wir über längere Zeit diskutiert und überlegt haben.

Am 20.09.2019 war es dann endlich so weit und wir konnten unseren kleinen Selbstbedienungshofladen bei uns auf der Hofstelle endlich eröffnen. Dies ist nun ein Jahr her und wir bereuen unsere Entscheidung keineswegs: Ganz im Gegenteil, wir sind froh, diesen Schritt gegangen zu sein und freuen uns auf die Zukunft.

So sieht unsere Proberodung bei den Süßkartoffeln aus

So sehen die Süßkartoffeln der heutigen Proberodung aus. Sie sehen gut aus, sind aber noch relativ klein. Nun hoffen wir, dass zum Entspurt der Wachstumsperiode alles gut geht und die Süßkartoffeln noch größer werden. Als sehr wärmeliebende Pflanzen stellen Süßkartoffeln bei kälteren Temperaturen ihr Wachstum ein. Also hoffen wir, dass es in der nächsten Zeit noch schön warm ist, damit sie noch gut wachsen. Seht selbst auf den Fotos wie schön sie nun aussehen. Dieses Jahr hat es ja viel länger gedauert bis der Reihenschluss erfolgt war, aber jetzt ist ein schöner grüner Teppich zu sehen.

Manche Süßkartoffelpflanzen haben gewaltige Blätter gebildet. Wir sind gespannt, ob sich dies auf den Ertrag auswirkt.

cof

Warum Landwirte Proberodungen bei Kartoffeln machen

Als es vorgestern mal nicht geregnet hat, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und ein paar Proberodungen gemacht.

Was sind Proberodungen? Unter Proberodung verstehen wir Kartoffelbauern das probeweise ernten von Kartoffeln vor der eigentlichen Ernte. Da graben wir von Hand aus jedem unserer Felder ein paar Kartoffelstauden aus und schauen, wie viele Knollen die Kartoffeln angesetzt haben und wie große diese sind. So können wir etwas besser abschätzen, wann wir mit der eigentlichen Ernte beginnen können und ungefähr abschätzen wie viel wir vom einzelnen Feld erwarten können. Die Proberodungen erwarten wir immer schon mit Spannung, denn es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich unsere Kartoffeln im jeweiligen Jahr entwickelt haben.

So wie es aktuell aussieht, werden wir ab Anfang, Mitte September wieder, wie jedes Jahr unsere Haupternte beginnen. Wahrscheinlich wird es schon vorher im Hofladen Kostproben der aktuellen Saison geben. Da halten wir euch natürlich hier sowie auf Facebook und Instagram auf dem Laufenden.

Regionales Roggenbrot vom Cafe Waldeck

In drei Wochen ist es wieder so weit, der Roggen wird geerntet.

Unseren Roggen bauen wir exklusiv für das Waldeck in Ismaning an. Das Waldeck ist eine traditionsreiche Konditorei und Bäckerei in Ismaning. Schon vor einigen Jahren hatte Juniorchef Thomas Deimel die Idee Roggen aus Ismaning für sein Roggenbrot zu verwenden. Letztes Jahr war es dann soweit und wir konnten ihn endlich mit unserem selbst angebauten Roggen versorgen. Und weil das Brot so gut schmeckt war es schnell aus verkauft und so haben wir dieses Jahr unsere Anbaufläche für Roggen sogar erweitert.

Die Zusammenarbeit ist ganz im Sinne von uns und der Philosophie des Waldecks: Das Waldeck kann sein Konzept, ausschließlich regional erzeugte Rohstoffe zu verwenden weiter ausbauen und wir wissen, was nach der Ernte mit unserem Roggen geschieht. Durch die regionale Verarbeitung sind auch die Transportwege kurz gehalten. Gemahlen wird der Roggen in der Leitzachmühle in Miesbach, und wird dann als fertiges Mehl im Waldeck zu Roggenbrot gebacken.

Wir freuen uns schon sehr auf die Roggenernte und noch mehr darauf endlich wieder frisches Roggenbrot vom Waldeck genießen zu können.

Warum du niemals Dosen aus dem Autofenster werfen solltest

In den vergangen Tagen war in der Presse und auf Facebook zu lesen, dass die Kühe Filipa, Ginny und Rudini des Milchviehbetriebs Primbs im Landkreis Straubing-Bogen qualvoll verendet sind, obwohl sie äußerlich gesund ausgesehen haben. (Bäuerin Irina Prem berichtete auf Facebook auf ihrer Seite Fleckviehzucht Primbs.) Filipa war sogar trächtig und hätte bald ein gesundes Kalb bekommen. Ergebnis der Obduktion: Reste von Dosen im Stroh, das die Kühe gefressen haben.

Gestern beim Heu machen hat Bauer Franz durch Zufall einen ähnlichen Fund machen müssen: Eine Bonbondose, die jemand in die Wiese geworfen haben muss. In diesem Fall hatten wir, bzw. die Tiere, die das Heu zu fressen bekommen noch Glück gehabt, da die Dose zufällig gefunden wurde. Wäre sie nicht zufällig aufgetaucht hätten möglicherweise ebenfalls Tiere einen derart grausigen Tod erleiden müssen, wie Filipa, Ginny und Rudini.

Aus diesem gegebenen Anlass: Entsorgt niemals eure leergetrunkenen Getränkedosen, Chipstüten, Verpackungen im Acker oder auf der Wiese! Auch nicht, nur mal kurz, die eine Dose, die ja nicht so schlimm sein kann. Gerade diese eine Dose, nur mal ausnahmsweise schnell aus dem Autofenster geworfen, kann mehreren Rindern oder auch Pferden einen qualvollen Tod bedeuten. So eine Dose ist schnell zerfetzt und jedes Teilstück im Futter landet dann im Magen eines Tieres. Oder wollt ihr, dass es noch mehr Rinder und Pferden so ergeht, wie der armen Kuh?

Wir, die Familie Hartl vom Ruaßhammer Hof, produzieren unser Heu überwiegend als hochwertiges Futter für Pferde, Kaninchen und Meerschweinchen. Das Heu für Kaninchen und Meerschweinchen wird von Hand in kleine Tüten abgepackt, so dass für Kaninchen und Meerschweinchen keine Gefahr besteht.
Bis vor 20 Jahren waren Bauer Franz und Bäuerin Cornelia selbst Rinderhalter und können deshalb sehr gut nachempfinden, wie es Familie Primbs nach dem grausamen Tod ihrer geliebten Kühe nun gehen muss. Rinderhaltende Landwirte pflegen ihre Tiere täglich mit größter Sorgfalt und stehen, auch mal nachts mehrfach auf, um kranke Tiere zu pflegen. Und dann erleben zu müssen, wie geliebte und treue Tiere so sinnlos verenden, ist einfach grässlich.

Deshalb entsorgt euren Müll im Abfalleimer oder zuhause aber niemals in der Landschaft!

Was sind überhaupt sogenannte Stärke-Kartoffeln?

Kartoffelpflanzen mit und ohne Blüten.

Beim Betrachten der Kartoffelfelder fällt auf, dass nun auf beiden Feldern die Kartoffelpflanzen sehr üppig gewachsen sind, und nun, wie auf den Fotos gut zu sehen ist, den Boden mit ihren grünen Blättern fast vollständig bedecken. Wir Landwirte sprechen von Reihenschluss.

Unterschiedlich ist dagegen: Auf dem einen Kartoffelfeld zeigen die Kartoffelpflanzen bereits ihre schönen, weißen Blüten. Auf dem anderen dagegen haben die Kartoffelpflanzen überhaupt keine Blüten. Warum ist das so? Das liegt an der Sorte, manche Sorten bilden Blüten aus, andere nicht. Auf die Qualität der geernteten Kartoffeln hat dies keinen Einfluss.

Die Kartoffeln auf den Fotos sind Stärkekartoffeln. Was bedeutet das? Kartoffelstärke, auch Kartoffelmehl genannt, wird in vielen Lebensmitteln verarbeitet. Beispielsweise in vielerlei Gebäck wird Kartoffelstärke verwendet. Für die Produktion von Kartoffelstärke werden Sorten gewählt, die besonders viel Stärke ausbilden.