Team Nudeln oder Team Kartoffeln? Beides mit Älpler Maronen

Es heißt immer Kartoffeln und Nudeln seien Konkurrenten auf dem Speisezettel. Das das nicht so sein muss, beweist das Schweizer Traditionsgericht Älpler Maronen.

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Zutaten:
600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln der Sorte Laura (gibts bei uns im Hofladen)
400 g kurze Makkaroni (man kann aber auch andere Nudeln nehmen)
2 Zwiebeln (gibts bei uns im Hofladen)
1 Knoblauchzehe
100 g roh geräuchertes Wammerl
1 EL Rapsöl
1 Apfel (gibts bei uns im Hofladen)
1 EL Butter
300 g Sahne
100 g Käse
Salz, Pfeffer
Petersilie

  1. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden
  2. Kartoffeln und Makkaroni in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  3. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Ringe schneiden, den Knoblauch fein würfeln. Das Wammerl ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  4. Wammerl und Zwiebelringe im heißen Öl knusprig braten. Zum Schluss den Knoblauch dazugeben.
  5. Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. In einer zweiten Pfanne mit heißer Butter andünsten.
  6. Die Sahne in einer großen Pfanne erhitzen, würzen, die Kartoffeln und die Nudeln unterheben.
  7. Mit der Zwiebel-Wammerlmischung, den Apfelspalten und der Petersilie anrichten.

    Wer lieber vegetarisch kocht, lässt das Wammerl einfach weg. Auf den Fotos haben wir auch kein Wammerl verwendet. Es müssen nicht Makkaroni sein. Wir haben einfach die Nudeln genommen, die wir noch daheim hatten.

Wirsingpflanzerl als (gemüsehaltige) Alternative zu Fleischpflanzerl

Wirsing auf dem Feld

Wer eine (gemüsehaltige) Alternative zu Fleischpflanzerl sucht, ist bei Wirsingpflanzerl genau richtig. Sie eignen sich wunderbar als Mittagessen, zum am Tag vorher vorbereiten und bei Bedarf nochmal kurz in der Pfanne anzubraten und können auch wunderbar eingefroren werden. Wenns dann mal nach einem langen Arbeitstag schnell gehen muss, sind sie zuckruck in der Pfanne essbereit.

Zutaten:
1 Kopf Wirsing (gibts bei uns im Hofladen)
1 Zwiebel (gibts bei uns im Hofladen)
2 EL Petersilie
1 Knoblauchzehe
3 EL Semmelbrösel
2 Eier
50 g Mehl (bsp. Roggenmehl bei uns ausm Hofladen)
Butter
Salz, Pfeffer, Muskat

  1. Wirsing halbieren, vom Strunk befreien und klein schneiden. In Salzwasser kochen, bis er weich ist. Wirsing in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abgießen. Gut ausdrücken.
  2. Zwiebel, Petersilie und Knoblauch ganz klein würfeln und in einer Schüssel mit dem gekochten und abgekühlten Wirsing, Semmelbrösel, Eiern und Mehl mit den Händen vermengen. Falls die Masse noch zu nass ist, einfach noch mehr Semmelbrösel dazu tun, oder noch mehr Mehl.
  3. Aus der gut vermischten Masse mit der Hand Pflanzerl formen. Je nachdem, ob man lieber große oder kleine Pflanzerl mag, kann ein Löffel zur Hilfe genommen werden.
  4. In der Pfanne von beiden Seiten in Butter braten.

Dazu passen wunderbar Brat- oder Pellkartoffeln, zum Beispiel die festkochenden Goldmarie oder die festkochenden Sissi bei uns ausm Hofladen. Anstatt Semmelbrösel kann auch hartgewordenes Brot (zum Beispiel Roggenbrot vom Cafe Waldeck) verwendet werden. Hierzu das Brot klein hacken, oder wer eine hat, in der Küchenmaschine zerkleinern. Wers gerne scharf mag, kann auch Chilipulver dazu tun. Wer keinen Knoblauch mag, kann diesen einfach weglassen und ein anderes Gewürz stattdessen verwenden. Wir kochen oft am Vortag den Wirsing, lassen ihn über Nacht auskühlen und machen die Pflanzerl dann am nächsten Tag.

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Süßkartoffeln als Rohkost? Geht das? Krautsalat!

Krautsalat ist ein Klassiker unter den Wintersalaten. Zeit wurde es diesen Klassiker mal etwas zu modernisieren und auch unseren regional, in Ismaning angebauten Süßkartoffeln einen Platz darin zu bieten. Denn was viele nicht wissen: Süßkartoffeln können genauso auch roh verzehrt werden. In Kombination mit unserem Original Ismaninger Weißkraut können Süßkartoffeln ihren Platz im Krautsalat finden.

Zutaten:
1 Original Ismaninger Weißkrautkopf (gibts bei uns im Hofladen)
2 Zwiebeln (aus dem Hofladen)
2-3 Süßkartoffeln (aus dem Hofladen)
1 Apfel vom Hallerhof (aus dem Hofladen), etwas Zitronensaft
1 kleine Tasse Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
1/2 kleine Tasse Essig
2 EL Salz
1 TL Pfeffer
2 EL Honig
1 TL Kräuterpesto
1 l Mineralwasser

  1. Den Weißkrautkopf halbieren und den Strunk entfernen, mit dem Gemüsehobel fein raspeln. Zwiebeln fein würfeln, Süßkartoffeln waschen und fein raspeln. Apfel ebenfalls fein raspeln, mit Zitronensaft behandeln, dass er nicht braun wird. Alles in einer großen Schüssel vermengen.
  2. Öl, Essig, Pesto, Honig, Salz, Pfeffer in einer Schüssel gut mischen, so dass das Pesto gelöst wird und zum Krautsalat dazugeben. Gut durchmischen. Mineralwasser dazugeben, Achtung, das wird schäumen!
  3. Den Krautsalat mit einem großen Teller abdecken und 24 h ziehen lassen, damit sich der Geschmack besser entfalten kann. Man sagt, der Krautsalat zieht durch.
  4. Am nächsten Tag, das Wasser, das sich auf dem Krautsalat abgesetzt hat, abgießen und den Krautsalat servieren.

Krautsalat ist also ein perfektes Gericht zum Vorbereiten am Vortag. Somit gut geeignet für das sogenannte Meal Prep. Kann als Hauptgang gegessen werden oder auch als Beilage zu Braten oder anderen Hauptgerichten.

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Kürbisspätzlerezept

Käsespätzle gehören zu den Lieblingsessen von Jungbauer Bernhard und Jungbäuerin Fee. Dabei variieren wir je nach Saison die Zubereitung etwas. Passend zur Jahreszeit gibt es bei uns zur Zeit die Käsespätzle mit Hokkaidokürbis. Die Zutaten hierzu gibt es fast alle bei uns im Hofladen.

Zutaten:
600 g Hokkaidokürbis (das ist ungefähr ein Hokkaidokürbis, gibts bei uns im Hofladen)
250 ml Wasser
2 Zwiebeln (aus dem Hofladen)
20 g Butter
150 g Käse zum Reiben
500 g Mehl (z. B. Roggenmehl aus dem Hofladen)
3 Eier
Muskat
Salz, Pfeffer

  1. Kürbis waschen, aufschneiden, die Kerne und den Strunk entfernen, in kleine Stücke schneiden und weich kochen.
  2. Den gekochten Kürbis in der Küchenmaschine pürieren. Wer keine Küchenmaschine oder Pürierstab hat, kann den Kürbis auch mit der Gabel zerdrücken. Dauert etwas länger, geht aber genauso. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, etwas abkühlen lassen.
  3. Während das Kürbismus abkühlt, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und goldbraun in der Pfanne mit Butter braten. Den Käse reiben.
  4. Das Mehl mit mit den Eiern, etwas Salz und dem abgekühlten Kürbismus in der Küchenmaschine zu Spätzleteig vermengen. Geht auch ohne Küchenmaschine, dann einfach alles in einer Schüssel mit einem Holzlöffel solange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen.
  5. Während der Teig ruht Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, Salzen. Dann die Spätzle in das kochende Wasser hineinreiben und etwa 2-3 Minuten kochen lassen.
  6. Mit dem Schaumlöffel Spätzle aus dem Wasser abschöpfen und in die Pfanne zu den Zwiebeln geben. Hälfte des geriebenen Käses dazu, immer wieder umrühren, damit nix anbrennt. Am Schluss den Rest des Käses dazu
  7. Guten Appetit!

Dieses Mal haben wir noch die letzten Tomaten von unseren Cocktailtomatensträuchern dazu gefügt. Dazu haben wir die Tomaten ein paar Minuten in Wasser gekocht und dann einfach zu den Spätzle und den Zwiebeln in die Pfanne gefügt.