Süßkartoffelbrei oder Süßkartoffelpüree?

Kartoffelbrei oder Kartoffelpüree, hier scheiden sich die Geister, wie es nun heißt. Also kann Süßkartoffelbrei oder Süßkartoffelpüree auch jeder nennen, wie er mag. In jedem Fall erklären wir euch hier, wie wir den Süßkartoffelbrei machen. Ein ganz simples Essen, das sowohl als Hauptgericht für sich stehen kann, als auch als Beilage, zum Beispiel zum Braten gereicht werden kann.

Zutaten:
1 kg Süßkartoffeln (gibts bei uns im Hofladen, dürfen ruhig bunt gemischt sein)
180 g Milch (optional)
1 Teelöffel Salz
20 g Butter
optional Kurkuma oder Curry

  1. Süßkartoffeln weich kochen. Wasser abgießen.
  2. Die weich gekochten Süßkartoffeln pürieren. Entweder mit dem Pürierstab oder mit einer Küchenmaschine. Butter, Salz, Gewürze, Milch dazugeben, nochmal pürieren.
  3. Guten Appetit!

Wers gerne vegan mag, lässt die Butter und die Milch weg und nimmt statt dessen Pflanzenöl.

Was sind überhaupt sogenannte Stärke-Kartoffeln?

Kartoffelpflanzen mit und ohne Blüten.

Beim Betrachten der Kartoffelfelder fällt auf, dass nun auf beiden Feldern die Kartoffelpflanzen sehr üppig gewachsen sind, und nun, wie auf den Fotos gut zu sehen ist, den Boden mit ihren grünen Blättern fast vollständig bedecken. Wir Landwirte sprechen von Reihenschluss.

Unterschiedlich ist dagegen: Auf dem einen Kartoffelfeld zeigen die Kartoffelpflanzen bereits ihre schönen, weißen Blüten. Auf dem anderen dagegen haben die Kartoffelpflanzen überhaupt keine Blüten. Warum ist das so? Das liegt an der Sorte, manche Sorten bilden Blüten aus, andere nicht. Auf die Qualität der geernteten Kartoffeln hat dies keinen Einfluss.

Die Kartoffeln auf den Fotos sind Stärkekartoffeln. Was bedeutet das? Kartoffelstärke, auch Kartoffelmehl genannt, wird in vielen Lebensmitteln verarbeitet. Beispielsweise in vielerlei Gebäck wird Kartoffelstärke verwendet. Für die Produktion von Kartoffelstärke werden Sorten gewählt, die besonders viel Stärke ausbilden.